Rassebericht über die Kleinsilber – blau

 

 

Das blaue Kleinsilber soll in den Jahren zwischen 1900 und 1910 von den englischen Züchtern Entwistler und Sohn erzüchtet worden sein, wie zu erfahren sei aus hell schattierten Schwarzsilber und blauen Holländerkaninchen. Unabhängig davon züchtete etwa zur gleichen Zeit Nagel aus Neudietendorf kleine und mittelgroße Blausilber, auf welche Weise er seine Blausilber erhielt, ist nicht bekannt.

Die Kreuzung von Schwarzsilberkaninchen und blauen Wienern ( mittelgroße Blausilber ) ist denkbar.

Der Farbenschlag war nach 1945 so gut wie ausgestorben. Um 1955 wurden.

Um 1945 wurden Sie zum ersten Mal wieder auf Ausstellungen wieder gezeigt, unter

Ihnen befanden sich bereits hoch bewertete Spitzentiere.

Ihre Farbe ist genetisch das Wiener Blau ABCdg. Die Deckfarbe sei also sattblau, entsprechend dem neuerdings geforderten intensiven Wienerblau.

Die Wildfarbigkeitsabzeichen fehlen, lediglich die Bauchfarbe und die Innenseiten der Läufe sind matter. Schwarze Grannenspitzen neben gesilberten sind fehlerhaft und deuten auf Einkreuzungen von Schwarz hin.

Die Unterfarbe ist etwas heller, sie soll bis zum Haarboden durch gehen. Ein sehr heller Rand unmittelbar über den Haarboden ist Kennzeichen von Pigmentschwund, ebenso weiße Krallen.

Nichtselten ist der verpönte Nasenschimmel, der durch eine Anhäufung von Silberhaaren hervorgerufen wird und mit unter den ganzen Nasenrücken erfasst.

Das Kleinsilber - blau ist für seine gute Fellqualität bekannt - Erbe des blauen Wieners!

  1. Gewicht

20 Pkt.

  1. Körperform, Typ und Bau

 20 Pkt.

  1. Fellhaar

15 Pkt.

  1. Silberung und deren Gleichmäßigkeit

15 Pkt.

  1. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

 15 Pkt.

  1. Unterfarbe

10 Pkt.

  1. Pflegezustand

5 Pkt.

Punkte

100